Treffer: Decoupling object manipulation from rendering in a thin client visualization system

Title:
Decoupling object manipulation from rendering in a thin client visualization system
Contributors:
Gröller, Eduard, TU Wien, Österreich
Publisher Information:
Wien
Publication Year:
2020
Collection:
TU Wien: reposiTUm
Document Type:
Dissertation thesis
File Description:
XVI, 91 Seiten
Language:
English
Relation:
DOI:
10.34726/hss.2015.26561
Rights:
open
Accession Number:
edsbas.C1175360
Database:
BASE

Weitere Informationen

Zusammenfassung in deutscher Sprache ; Nutzern von Visualisierungsanwendungen stehen häufig keine leistungsfähigen Systeme für rechenintensive Visualisierungsaufgaben zur Verfügung. Ein Remote Rendering der Visualisierung und der Einsatz eines Thin Clients (z.B. ein Web Browser) zur Darstellung der Resultate ermöglichen den Zugriff auf die Visualisierungen sogar von Geräten, die nicht für Grafikanwendungen geschaffen sind. In derartigen thin-client Konfigurationen erleidet jedoch die Flexibilität, die Daten interaktiv zu manipulieren, Einbußen. Dadurch wird eine sinnvolle Interaktion mit Datensätzen, die viele Objekte enthalten, erschwert. Besonders für In-Situ Visualisierungssysteme stellt die Möglichkeit zur direkten Interaktion mit den Daten eine Herausforderung dar. Wir lösen dieses Problem durch unseren Ansatz, die Berechnung der Visualisierung anhand einer Deferred Visualization Pipeline zwischen Client und Server aufzuteilen. Unser Client baut auf Webtechnologien auf (HTML5, JavaScript) und ermöglicht mittels der D3 Library interaktive datengesteuerte Visualisierungen. Wir führen eine Zwischenrepräsentation der Objekte ein, die die Daten, welche vom Server zum Client gesendet werden, beschreibt. Dabei führt der Server die rechenintensiven Teile der Pipeline durch, während der Client durch die Möglichkeit, ohne erneutes Rendering Objektmodifikationen vorzunehmen, Flexibilität bewahrt. Wir bezeichnen die Zwischenrepräsentation der Deferred Visualization als Volume Object Model. Dieses Modell besteht aus Metadaten und gerenderten Visualisierungen für jedes Objekt in einem Datensatz. Um selbst für große Datensätze die Interaktivität des Clients sicherzustellen, werden dem Client in einer Pre-Visualization Stufe zunächst nur die Metadaten übertragen. Dadurch kann der Anwender anhand der Metadaten eine Filterung der Daten vornehmen, wodurch die Komplexität der Visualisierung bereits vor dem Streaming der Bilddaten reduziert werden kann. Ist der Anwender mit der Filterung zufrieden, werden die Objektbilder vom ...