Treffer: Traditionelle vs. digitale Umfragen: Perspektiven von Forschern der Bibliotheks- und Informationswissenschaft zur besten Methode der Datenerhebung in der Forschung ; Traditional Surveys Versus Digital Surveys: Perspectives of Library and Information Science Researchers on Best Method for Data Collection in Research ; Ankiety tradycyjne a cyfrowe: najlepsze metody gromadzenia danych w badaniach z perspektywy badaczy bibliotekoznawstwa i informacji naukowej
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Ziele: In dieser Studie wurden die Präferenzen von Forschern im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft (LIS) in Nigeria hinsichtlich traditioneller (Papier-) und digitaler (Online-) Umfragemethoden zur Datenerhebung in der Forschung untersucht. Ziel war es, die wahrgenommenen Vor- und Nachteile, kontextbedingten Einflüsse und praktischen Herausforderungen beider Umfragemethoden zu bewerten. Forschungsmethode: Es wurde ein Forschungsmodell mit Mischmethoden angewendet, das quantitative Daten aus strukturierten Fragebögen und qualitative Einblicke aus offenen Antworten kombinierte. Die Stichprobe war eine willkürliche Auswahl aufs Geratewohl und richtete sich an LIS-Forscher an nigerianischen Universitäten über die WhatsApp-Plattform der NALISE. Die Datenerhebung erfolgte über Google Forms, die Analyse durch deskriptive Statistik und thematische Auswertung. Forschungsergebnisse: Die Ergebnisse zeigten eine leichte Präferenz für digitale Umfragen (53,2 %) gegenüber traditionellen Umfragen (46,8 %), hauptsächlich aufgrund von Vorteilen wie Zeitersparnis, Kosteneffizienz, größerer Reichweite und verbesserten Analysefähigkeiten. Traditionelle Umfragen wurden jedoch bevorzugt, wenn Genauigkeit der Daten und einfache Verwaltung in Low-Tech-Kontexten erforderlich waren. Schlüsselfaktoren, die die Präferenzen von Forschern beeinflussten, waren ihr Fachwissen, die Merkmale der Zielpopulation, Zeitbeschränkungen und technologische Infrastruktur. Zu den Hauptherausforderungen gehörten Schwierigkeiten bei der Sicherstellung der Datenqualität, eingeschränkter Zugang zu Technologie und unzureichende Schulungen in der Fragebogenvorbereitung. Trotz vielversprechender Ergebnisse digitaler Umfragen bleiben Repräsentativität, technische Probleme und ethische Fragen bestehen. Schlussfolgerungen: Die Studie zeigt, dass es keinen universellen Ansatz für Forschungsmethoden gibt. Obwohl digitale Werkzeuge erhebliche operative Vorteile bieten, müssen diese mit kontextuellen Einschränkungen wie digitaler Exklusion, technischen ...